Alternative Stadtrundfahrt - Duisburg mit anderen Augen sehen

Beschreibung

Die Alternative Stadtrundfahrt Duisburg nimmt sich Zeit und teilt die Tour in zwei Rundfahrten: 

Drei Stunden fahren wir am 13. Juni durch den Duisburger Norden einschließlich Homberg. Am 19. September geht`s 3 Stunden durch den Duisburger Süden und in den Bezirk Rheinhausen. 
Duisburg, die Metropole im tiefen Westen des Ruhrgebiets hat mehr als 500.000 Einwohner*innen und liegt an drei Flüssen. Sie hat 47 Stadtteile, 250 gelistete Objekte der Baukultur und über 55.000 Straßenbäume. - Die touristischen Highlights sind weitgehend bekannt. Sie werden teilweise auch angesteuert, stehen aber nicht im Mittelpunkt der Tour.
Viel interessanter scheint der Blick "hinter die Kulissen": Die Tour führt in die Peripherie, fährt an die Orte, wo die Menschen arbeiten und (gerne) leben. Damit werden ganz andere Perspektiven auf die Stadt möglich - Einblicke wie sonst selten oder gar nicht. Das reicht z.B. von der über 800 Jahre alten Kirche im Stadtteil Beeck, über den Blick auf die "Schwarzen Riesen" im Hüttenwerk Thyssen-Krupp in Schwelgern bis zu den historischen Arbeitersiedlungen im Süden und Norden der Stadt. Ganz andere Eindrücke gewinnt man an der Bauhaus-Architektur im Dichterviertel, alten Genossenschaftssiedlungen in Wanheimer-ort oder der Abtei und dem alten Botanischen Garten in Hamborn. 

Die Alternative Stadtrundfahrt ermöglicht neue Erkenntnisse über das Innere u n d die Peripherie der STADT MONTAN – so nannte sich Duisburg mal in seiner schwerindustriellen Vergangenheit. Im heutigen Konsum-Logistik-Informations-Zeitalter ist das aber längst eine historische Bezeichnung. Wichtiger erscheint es, in der heutigen Epoche genauer hinzuschauen und einen kritischen Blick auf die neueren Entwicklungen in der Stadt zu lenken.
Tourleiter Reiner Leuchter von der Duisburger Stiftung für Umwelt, Gesundheit und Soziales ist Landschaftsarchitekt und Stadtplaner im Ruhestand. Er sagte mal auf der Tour: „Werfen wir einen Blick auf die vergangene und die gegenwärtige Stadt und versuchen, uns hineinzudenken in die Stadt der Zukunft. An deren Identität könnten wir alle mitgestalten – aus Verantwortungsgefühl und/oder aus Liebe zu dieser Stadt.“

Weitere Informationen

Die Touren starten um 14 Uhr am Fernbusbahnhof Duisburg, Mercatorstr. 74-94 und enden auch dort (meist
pünktlich) um 17 Uhr.

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